Wer ist eigentlich Isa ?

      Blöder Vergleich, aber… Was ist der Unterschied zwischen einem wilden Ferment und dieser Website? Das wilde Ferment schnibbelst du, vielleicht knetest du es, stopfst es in ein Bügelglas und bedeckst es mit Salzlake – der Rest passiert „von selbst“. Das ist mit dieser Website (und der dazugehörigen Facebook-Gruppe) anders – die macht…

Neuigkeiten von den Schnibbelbohnen

  Am 1. Oktober 2016 konnte ich auf dem Wochenmarkt fast 3 Kilo Stangenbohnen ergattern. Bauernhof Weggun sei Dank. Fünf mal so viel wie im Vorjahr! Erntedank! Noch am Nachmittag habe ich mir eine Arbeitsstraße aufgebaut. Die gewaschenen Bohnen wurden gesäubert (die Enden abgeschnitten) und anschließend durch die  Bohnenschneidemaschine gedreht. Am Ende hatte ich 2,7…

Waldorfsalat mit leckeren Bakterien

  Wild fermentierter Knollensellerie hat den besonderen geschmacklichen Kick und als Ferment lassen sich Sellerie-Julienne wunderbar bevorraten. Wilde Fermentation und Waldorfsalat passen also perfekt zusammen. Der Salat ist schnell gemacht, da man nur noch eine Mayonnaise rühren und die Äpfel in dünne Streifen schneiden muss. Wer die Muße hat, sollte unbedingt einen Granatapfel schälen und…

Karotten mit Sternanis – less is more

  „Learn what you like by experimenting.“ – Sandor Katz – Nicht jedem muss jedes Wilde Ferment schmecken. Es gilt also als Experiment zu kosten und zu probieren, denn nur in dieser Form findet man den Weg, um den eigenen Geschmack zu entdecken, zufriedenzustellen und letztendlich eigene Rezepte zu kreieren. Gebt nicht auf, nur weil…

Schnibbelbohnen

Bei der einen Oma gab es Norddeutsche Schnibbelbohnensuppe, bei der anderen Oma Rheinische Fitzebohnensuppe. Beide Suppen waren so lecker wie der Schnibbelbohneneintopf meiner Mutter. Die eigene Herstellung von fermentierten Salzbohnen habe ich bei keiner Oma mehr erlebt und meine Mutter kauft Salzbohnen immer fertig. Das erklärt, warum ich mich an die Wilde Fermentation von Schnibbelbohnen…

Fenchelkraut mit Algen – Das schreit nach Meer

Fenchel ist ein Gemüse, das ich immer mit Fisch kombiniere. Kaufe ich Fisch, dann kaufe ich auch Fenchel. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was lag also näher, als mit Fenchel ein fischkompatibles Wildes Ferment anzusetzen. Dazu drängen sich Meeresalgen auf. Mein erstes Wildes Ferment mit Meeresalgen ist daran gescheitert, dass ich den Salzgehalt der Algen…

Za’atarkraut – mit Pastrami ein perfektes Paar

Za’atar. Wie schreibt es sich richtig und was ist drin? Ich weiß nicht, ob es die eine richtige Antwort gibt. Ich schreibe Za’atar mit einem Apostroph, weil Yotam Ottolenghi das so macht. Was ist drin? Auf dem Boden meiner Gewürzdose der Firma „spirit of spice“ klebt ein Schild mit folgender Angabe: Gewürzzubereitung aus den Zutaten…

Ein Relish aus Roter Bete und Meerrettich – Ćwikła

  Wenn in Polen Fleisch und Aufschnitt serviert wird, darf Ćwikła nicht fehlen. Spätestens wenn es richtig festlich zugeht, wird dieses Relish aus Roter Bete und Meerrettich aufgetafelt. Ćwikła ist ursprünglich nicht fermentiert. Da Rote Bete aber ordentlich Kohlenhydrate enthält, liegt es nahe, diese Knolle den Bakterien zum Fraß vorzuwerfen. Durch die Fermentation bekommt die…

Temperatur – Sagen sie mal „A“ !

  Die Milchsäurebakterien sind die wichtigsten Bakterien, wenn es um fermentierte Lebensmittel geht. Während die meisten Milchsäurebakterien mesophil sind, also mit normaler Raumtemperatur bestens zurechtkommen, brauchen es einige Milchsäurebakterien etwas kuscheliger, weshalb man  bei der Herstellung etlicher Joghurtsorten für einen Temparaturbereich von 42 bis 45°C sorgen muss. Diese Milchsäurebakterien bezeichnet man als thermophil. Bei der…