Wer ist eigentlich Isa ?

 

 

 

Blöder Vergleich, aber… Was ist der Unterschied zwischen einem wilden Ferment und dieser Website?

Das wilde Ferment schnibbelst du, vielleicht knetest du es, stopfst es in ein Bügelglas und bedeckst es mit Salzlake – der Rest passiert „von selbst“. Das ist mit dieser Website (und der dazugehörigen Facebook-Gruppe) anders – die macht richtig Arbeit.

Arbeit, die sich eben nicht „von selbst“ macht (alles können Milchsäurebakterien dann leider doch nicht). Nein, wildefermente.de ist vielmehr eine One-Woman-Show, in der Hauptrolle Isa Palstek, gespielt von Barbara Hosfeld.

Die promovierte Biologin (Schwerpunkt Ultrastrukturforschung) liebt Mikroskope und winzig kleine Organismen. Ihre Begeisterung für Fermente hat demnach auch nichts mit irgendeinem Food-Trend zu tun, sie resultiert vielmehr aus einem wissenschaftlichen Interesse. Und aus einem gesundheitlichen: Barbara hat eine Autoimmunerkrankung, sie fermentiert in erster Linie, weil Fermente nun mal gut für das Immunsystem sind.

Darauf gebracht hat sie übrigens Paleo-Pionier Robb Wolf („The Paleo Solution“), und so richtig fermentierbekloppt wurde sie dann wegen Sandor Katz („The Art of Fermentation“). Seitdem ist nichts mehr wie es war: Nennt sie ruhig einen Nerd, in Barbaras Leben dreht sich alles um wilde Fermentation.

PS: Richtig gelesen, Isa und Barbara sind ein und dieselbe Person! Die eine ist bloß das Online-Alter-Ego der anderen.

 

Text: Lukas Wohner

Foto: Ela Rüther

11 Gedanken zu “Wer ist eigentlich Isa ?

  1. Hallo Isa,
    hab mir heut, am letzten Tag des Jahres 2017, wieder ein rohes Sauerkraut nach den Rezepten deiner Website gemacht, und dabei daran gedacht, wie umständlich und frustrierend es früher war, an rohes + frisches Sauerkraut zu kommen. Ich kannte nur einen (Bio)Anbieter und fuhr immer extra an den Markttagen dort hin. Leider wussten die Verkäufer anscheinend nicht, wie man das Kraut behandeln muß, und waren zudem “beratungsresistent”. Es wurde in 10 l Plastikeimern so lange gelagert, bis der Eimer nach mehreren Tagen leer war, und in ca 70% der Fälle schmeckte es nach “unerwünschter Gärung” (Sauerstoffzufuhr), und sah auch so aus. Deine einfach umzusetzenden Vorgaben habe diesen Frust für mich beendet.
    Alles Gute im Neuen Jahr und DANKE
    Anna

  2. Hallo Isa,
    zunächst erstmal ein dickes großes Lob für diese Seite, die mich in meiner Anfangszeit als Fermentier-Wilde sehr inspiriert hat.
    z.Zt. bin ich auf Sauerkraut-Trip.. Aber neulich habe ich das erste Mal einen Rückschlag erlitten:
    Ich hatte 3 Gläser mit feingehobelten Möhren (mit Ingwer) angesetzt (2 %ige Salzlake). Ein Glas war ok., bei den beiden anderen Gläsern zog die klare Flüssigkeit Fäden, wirkte schleimig, war aber klar, und roch auch gut. Kein Schimmel und der Geschmack war auch ok. Aber durch das Schleimige bin ich verunsichert und weiß nicht was es ist, und ob ich die Möhren noch retten kann?? Hast Du einen Tipp?
    Viele Grüße
    Ulli

    • Liebe Ulli,
      eine Erklärung des Phänomens findest du in diesem Blogbeitrag. Ich habe ganz bewusst kein Rezept mit geraspelten Möhren entwickelt und veröffentlicht, denn Möhrenraspel geben sehr viele Kohlenhydrate ins Ferment ab und das kann zu dem Malheuer führen, welches du in dem Beitrag über Rote Bete nachlesen kannst.
      Karottensticks wild fermentieren und nach der Fermentation raspeln, ist risikoärmer.
      Herzliche Grüße und ganz lieben Dank für das schöne Lob,
      Barbara

  3. Hallo Isa
    Erst mal ein grosses Dankeschön für die tollen Informationen, die du auf deiner Seite zur Verfügung stellst. Ich bin vor ein paar Tagen darauf gestossen und kann gar nicht darauf warten all deine Rezepte auszuprobieren. Ich bin eine Anfängerin im Fermentieren und habe bisher nur Kimchi gemacht, zum Glück erfolgreich. Als nächstes will ich mich an verschiedene Gemüse in Salzlake wagen. Dazu habe ich auch eine Frage: machst du nach dem Fermentieren etwas mit der Salzlake? Benutzt du sie beispielsweise zum würzen oder für die Salatsauce oder ähnliches? Da müssten ja eigentlich auch gute Nährstoffe drin sein, oder nicht?

    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Daniela

  4. Hallo Isa. Zuerst mal vielen Dank für Deine interesannte Webseite, mit den vielen Anregungen. Nun eine konkrete
    Frage zu den Schnibbelbohnen. Gibt es dazu eine besondere Sortenempfehlung, soll man eine fadenlose Bohne
    anbauen?. Ich baue meine Bohnen selbst an,in den vergangenen Jahren hatten wir ca 10 verschiedene Sorten,
    die aber überwiegend als Trockenbohnen verwendet wurden. Die verwendung in der von Dir beschriebenen Art
    ist in unserer Region eigentlich nicht bekannt. Ich freue mich auf eine kurze Antwort
    Viele Grüsse aus Oberbayern Schorsch

    • Lieber Schorsch,
      ich kann dir da nicht weiterhelfen, da ich keinen Garten habe. Weil die Bohnen mit einer Bohnenschneidemaschine sehr fein geschnitten werden, ist es wahrscheinlich egal, ob sie einen Faden haben oder nicht.
      Herzliche Grüße,
      Barbara

  5. Liebe Isa, ich würde gerne Wissen ob es einen Unterschied zwischen Kombucha und Brottrunk gibt – also rein auf die Wirkung bezogen – oder ist es egal welches man von beiden trinkt? Besonders auf die Darmgesundheit bezogen.Ist eines besser als das andere?
    Danke

    • Liebe Mareike,
      keep calm and eat sauerkraut or drink milk kefir.
      Ich setze bei meiner Ernährung auf Diversität. Das gilt auch für die Fermente.
      Was deinem Darm gut tut, musst du für dich herausfinden. Ich will den Menschen Wilde Fermente näherbringen und mache keine Produktbesprechung oder Gesundheitsberatung.
      Liebe Grüße,
      Barbara

  6. Hallo Isa, ich will Kefir aus Rohmilch machen und habe mir von einer Privatperson Kefirknöllchen schicken lassen. In der beigefügten Anleitung stand, dass man H-Milch verwenden soll. Ich wußte, dass das Blödsinn ist, und habe im Internet nach Rohmilchkefir gesucht. Dabei bin ich auf deine großartige Seite gestossen und eine weitere, auf der folgendes dazu steht: “Wenn Du gute Kefirknöllchen hast, eignet sich Rohmilch genauso, wenn die Milchkefir-Knöllchen nach dem Kauf in pasteurisierter Milch kurz rehydriert und aktiviert wurden. Nachdem die Knöllchen aktiviert wurden, passe sie langsam an die Rohmilch an. Damit meinen wir, mit pasteurisierter Milch zu starten und nach und nach den Prozentgehalt der Rohmilch zu erhöhen, bis Du bei 100 % Rohmilch angelangt bist.” Stimmt das, oder ist das auch Blödsinn? Meine Kefirknöllchen sind ja an H-Milch gewöhnt.
    Eine ganz kurze Antwort reicht mir. Herzlichen Dank und liebe Grüße aus dem Mecklenburger Seenland!
    Dagmar

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